Schauspielhaus Bochum

Schauspielhaus Bochum

Das Schauspielhaus Bochum wurde bereits 1915 gegründet, im zweiten Weltkrieg wurde es jedoch durch Bomben bis auf das Fundament zerstört. Deswegen wurde es in den Folgejahren wieder erbaut und ist heute sogar eine der renommiertesten Schauspielstätten von Deutschland. Der Spielplan zeigt klassische Werke, aber auch moderne Musicals, so dass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Seine Blütezeit hatte das Schauspielhaus auf der Königsallee Anfang der 1980er Jahre, während es unter der Führung von Claus Peymann stand. Seit 2010/11 ist Anselm Weber Intendant: Er lädt nicht nur Künstler aus ganz Deutschland ein, sondern auch aus dem europäischen und außereuropäischen Gebiet, was für abwechslungsreiche Ansichten und Perspektiven im Schauspielhaus und den Stücken sorgt. Um junge Leute für das Theater zu begeistern und um theaterbegeisterte Jugendliche zu fördern, gibt es sogar das „Junge Schauspielhaus“ unter der Leitung von Martina van Boxen. Es ist ein Ort der der Begegnung, Kommunikation und Kreativität für Jugendliche, was durch Workshops, Jugendclubs und Regiewerkstätten in verschiedenen Bereichen (Theater, Tanz, Musik, etc.) erreicht wird.
Weiterhin ist das Schauspielhaus Bochum direkt durch öffentliche und private Verkehrsmittel erreichbar und die Hauptspielstätte auf der Königsallee ist sogar vollständig barrierefrei.
Vor den Vorstellungen und während der Theaterpausen besteht auch die Möglichkeit, kleine Snacks oder Getränke zu kaufen.

Spielorte

Auch, wenn das Schauspielhaus auf der Königsallee schon Platz für 811 Zuschauer bietet, ist dies nicht der einzige Spielort, an dem Aufführungen des Theaters stattfinden. Es gibt nämlich noch einige andere Räumlichkeiten, in welchen die Künstler regelmäßig einkehren und die Stücke darstellen. So finden die Kammerspiele zum Beispiel im Tanas statt, welches sich auf dem Gelände einer alten Wasserburg aus dem 15. Jahrhundert befindet, welche aber ebenfalls im zweiten Weltkrieg zerstört wurde. In der Nachkriegszeit entstand also an dieser Stelle die zweite Spielstätte, welche Platz für 410 Leute bietet und ihren heutigen Namen zu Ehren der 2008 verstorbenen Schauspielerin Tana Schanzara trägt.
Ein weiterer kleiner Raum befindet sich im Keller des Schauspielhauses und heißt passenderweise „Theater Unten“. Mit 99 Plätzen ist es der kleinste Vorstellungssaal, den das Theater zu bieten hat und es finden nicht nur reguläre Theaterproduktionen dort statt, sondern auch die Spätschicht, kleine Gastspiele, Lesungen und vieles mehr.
Teilweise finden diese Events in Zusammenarbeit mit der Eve Bar organisiert, welche sich ebenfalls im Keller des Schauspielhauses befindet. Die Cocktails, welche dort angeboten werden, sind sehr empfehlenswert und man sollte sich nach einer Vorstellung definitiv ein bisschen Zeit nehmen, um den Abend dort revue passieren zu lassen.

Kartenverkauf

Die Kasse ist fast täglich durch Mail oder Telefon erreichbar, weswegen es einfach ist, sich Karten für eine Vorstellung zu reservien. Der Vorverkauf beginnt in der Regel aber erst im Vormonat, Tickets können auch schriftlich bestellt und dann per Post zugesandt werden. Natürlich ist auch die Abendkasse zu jeder Abendvorstellung geöffnet, falls man sich kurzfristig für einen Theaterbesuch entscheidet. Die Bezahlung kann schließlich durch EC- oder Kreditkarte stattfinden, aber es stehen auch die Barzahlung und die Banküberweisung zur Verfügung. Eine ganz besondere Möglichkeit der Bezahlung ist das Wahl-Abonnement, bei welchem man 10, 16 oder 20 Theaterbesuche für die laufende Spielzeit bezahlt. Pro Vorstellung können dann auch mehrere dieser Tickets eingelöst werden und man muss es nicht kündigen, da das Abonnement zum Ende der Spielzeit automatisch ausläuft. Außerdem gibt es Rabatte für Studenten der Ruhr-Universität Bochum.
Wer ein bisschen Theaterfreude verschenken will, hat klassisch auch die Möglichkeit an der Theaterkasse oder im Online-Shop des Schauspielhauses Gutscheine zu kaufen. Diese sind für jeweils zwei Jahre gültig und gelten in allen Spielstätten des Schauspielhauses, also zum Beispiel auch im Tanas.

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