Tierpark Bochum

Tierpark Bochum

Tierpark und Fossilium Bochum

Spannung, Überraschung und Unerwartetes – das alles finden Sie im Tierpark und Fossilium Bochum

Geschichtliches zum Tierpark Bochum

Der Tierpark Bochum erlebte im Laufe der Jahrzehnte eine wechselvolle Zeit. Alles begann, als sich der Verein Bochumer Tierparkfreunde e.V. im Jahre 1933 gründete. Durch die Initiative der Mitglieder entstanden 1933 erste Tiergehege am Bismarckturm im Stadtpark. Zunächst wurden diese mit Greifvögeln, Schafen und Hirschen besetzt, später kam zunächst das Affenhaus und dann ein Vogel- und Exotenhaus hinzu. Dann dauerte es fast sechs Jahre, bis ein Aquarienhaus und die Bärenschlucht entstanden. Damals wurden etwa 300 Tierarten zur Schau gestellt, darunter waren seinerzeit auch schon 100 Fische. Durch die Kriegsereignisse des Zweiten Weltkrieges zerstörten Bomben den Tierpark fast völlig, die letzten verbliebenen Tiere mussten in den Zoo Wuppertal bzw. die Vogelwarte Essen evakuiert werden. Nach dem Krieg konstituierte sich der Verein Bochumer Tierparkfreunde neu und die Raubtierdompteurin Lotte Walther bezog ihr Winterquartier auf dem Tierparkgelände. Dort veranstaltete sie Tierschauen und spendete die Hälfte der Einnahmen, um den Wiederaufbau des Tierparks zu unterstützen. Unter der Leitung von Eduard Stirnberg entwickelte sich der Tierpark zu einem kleinen, nach wissenschaftlichen Vorgaben geführten Zoo. Im Jahre 2012 wurde der ehemalige zweite Zoodirektor, Herr Slawik, den Zoo und das Fossilium Bochum.

säbelHeutige Besonderheiten des Tierparks Bochum

Einer der Höhepunkte unter der Regie von Eduard Stirnberg war sicherlich der Bau des Aquarien- und Terrarienhauses, darin finden Sie das 170.000 Liter fassende Korallenriffbecken, in dem heute Schwarzspitzen-Riffhaie beheimatet sind. Auch das Fossilium, in dem die Fossiliensammlung von Helmut Leich mit mehr als 400 versteinerten Exponaten aus dem Solnhofener Jura zu sehen sind, entstand ebenso wie die Nordseewelten unter Stirnbergs Leitung. Zum Komplex Nordseewelten gehören unter anderem zwei Themenaquarien und ein Becken für Humboldt-Pinguine und Seehunde mit einem Fassungsvermögen von 565.000 Litern. Hier können Sie als Besucher/in den Tieren durch Unterwasserscheiben bei deren Treiben im klaren Meerwasser beobachten. An frühere Zuchterfolge wurde mit der begehbaren Voliere angeknüpft, die Rotschenkel, Säbelschnäbler, Kampfläufer sowie Schell- und Eiderenten beheimatet. Weitere An- und Umbauten erfolgten im Laufe der Zeit und mit der Bienenschule bereicherte eine weitere Attraktion den Tierpark. In dieser Bienenschule können Schulklassen aber auch Besucher/innen ein echtes Bienenvolk beobachten und Imkern aus dem Ruhrgebiet dient diese Bienenschule zur Weiterbildung. Zum Tierbestand gehören heute etwa 3.600 Tiere in mehr als 300 Arten. Diese Artenvielfalt macht jeden Besuch im Tierpark und Fossilium Bochum zu einem echten Erlebnis mit Lerneffekt.

fossiliumDas Fossilium – ein Einblick in die urzeitliche Lebenswelt zu Zeiten der Dinosaurier

Nahezu einzigartig für einen Zoo oder Tierpark ist das Fossilium, dem Urzeitmuseum im Tierpark Bochum. Nach dem Erwerb der Sammlung Helmut Leich errichtet, zeigt sich hier ein Überblick der Tier- und Pflanzenwelt zu Lebzeiten der Dinosaurier. Die in 55 Vitrinen ausgestellten Exponate bieten Ihnen als Besucher/in die Möglichkeit, heute lebende und fossile Tiere und Pflanzen in direkter Nachbarschaft zu vergleichen. Aber Sie können sich auch einen Eindruck von damaligen Flugsauriern verschaffen, die der ersten Wirbeltiergruppe zuzuordnen sind und die die Luft für sich erobert haben. Einen neuen, interdisziplinären Weg beschreitet der Tierpark Bochum durch die Erweiterung mit der vielfältige pantäologischen Lehrsammlung in seinem Naturkundemuseum. Hier können Sie als interessierte(r) Besucher/in und Schüler/innen Fossilien sogar in die Hand nehmen und ganz aus der Nähe bestaunen.

Genießen Sie einen Tierparkbesuch mit Mehrwert

Ihr Besuch im Tierpark und Fossilium Bochum bietet Ihnen und Ihren Angehörigen sicherlich einen Mehrwert, der unter anderem in der Vielfalt der unterschiedlichen Angebote begründet liegt. So gewinnen Sie einen Einblick sowohl in die heimische als auch in die internationale Tierwelt mit teilweise in freier Wildbahn selten gewordenen Tieren und können zusätzlich im Fossilium eine Zeitreise durch 150 Millionen Jahre antreten.

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